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  • Kurtisane de Sade

Entspannung

Kürzlich fragte mich neugierig einer meiner Klienten, was ich in meiner Freizeit für meine Entspannung tue. Es fiel mir nicht schwer zu antworten, denn ich gehe unheimlich gerne in die Sauna. Ich liebe das umschließende Gefühl der Wärme auf meiner Haut, die allgemeine Ruhe und die anregenden Düfte bei Aufgüssen. Für sowas plane ich immer einen ganzen Tag ein, denn ich ziehe mich auch viel in den Ruheraum der Sauna zurück, um ein wenig zu lesen und auch ein bisschen zu schlafen.

Wenn mir nach Natur ist, gehe ich in den benachbarten Wäldern spazieren, bis ich einen schönen Platz gefunden habe, an dem ich meine Decke ausbreiten kann, um mich zum Lesen hinzusetzen. Auch botanische Gärten wie der in Bochum an der Ruhr-Universität oder der Gruga-Park in Essen sind für mich Orte der Entspannung. Waldbaden, oder Shinrin Yoku, kommt aus Japan und heißt übersetzt soviel wie "Baden in der Waldluft". Klingt ziemlich esoterisch, aber es ist erwiesen, dass das Wohlbefinden des Menschen sich zwischen Bäumen und Pflanzen merklich erhöht (gilt auch schon für Zimmerpflanzen) und die Stresshormone senkt. Ich merke, dass ich nach so einem Ausflug in den Wald sehr viel ausgeglichener und entspannter bin. Back to the roots, das bekommt hier eine ganz passende Bedeutung!


Um mal beim Spazierengehen zu bleiben, das geht für mich gerade hier im Ruhrgebiet sehr gut in der Industriekultur. Hin und wieder in den Landschaftspark in Duisburg oder in die Villa Hügel in Essen mit dem großen Areal drumherum sind für mich Anlaufpunkte zum Ausklingenlassen des Alltags.

Beim Basteln kann ich ebenfalls gut entspannen, da ich mich darin komplett verlieren kann und die Zeit vergesse. Ich setze immer mal wieder kleine Projekte um, die ich dann für die Arbeit im Hauptberuf nutze oder um meine heimischen vier Wände zu verschönern.


Das sind meine Entspannungspole. Welches sind die euren?

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