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  • Kurtisane de Sade

Frivoles Ausgehen - das Spiel in der Öffentlichkeit

In der letzten Zeit wurde ich desöfteren neugierig gefragt, was unter frivolem Ausgehen zu verstehen sei.

Frivoles Ausgehen ist eine sexuelle Spielart, die in der Öffentlichkeit ausgetragen wird. Der Reiz dabei ist die Gefahr ertappt zu werden. Je nach Vorliebe und Diskretionsbedürfnis kann man zum Beispiel versteckt spielen, so dass nur die beiden Beteiligten wissen, dass überhaupt gerade gespielt wird. Ein fehlender Slip unter einem kurzen Rock oder der stimulierende Einsatz von nicht sichtbaren Toys wie Vibro-Eiern, Liebeskugeln oder Analplugs wird nur den Beteiligten bekannt sein. Eine nette kleine Mutprobe ist es, wenn sie ihren Slip in einem gedämmt beleuchteten Restaurant unauffällig auszieht und diesen ihm als Pfand für den Rest des Abends überreicht.

Man kann aber auch wesentlich offensiver vorgehen wie keinen BH zu tragen, so dass nichtsahnende Menschen, die einem bei einem lustvollen Spaziergang entgegen kommen, die wippenden Brüste und Nippel sehen. An den großen Augen der vorübergehenden Männer können sich beide Partner dann weiden! Auch das Tragen von Toys wie Brustwarzenklemmen, Plugs mit Schwänzchen (die unter dem Rock hervorschauen können) ist ein großer Reiz. Ein besonderer Kick ist es, sich diese Toys in der Öffentlichkeit – ohne dass diese es aktiv mitbekommt – einzuführen. So habe ich beispielsweise mal an einem lauen Sommerabend diskret einen Plug zur Befeuchtung in den Mund genommen, um ihn dann verschwiegen unter dem Tisch an seinen Bestimmungsort einzuführen – alles, ohne dass die große Familienfeier am Tisch nebenan etwas davon mitbekam.

Auch auf der Fahrt ins Hotel kann der Spaß weitergehen. Ohne Slip auf einem Roller oder Motorrad, womöglich nur mit Strapsstrümpfen oder Halterlosen bekleidet, dürfte nicht nur die eigene Phantasie entfacht werden. Im Auto, vielleicht einem schönen Caprio, sitzt man manchmal wie auf einem Präsentierteller. Stellt euch mal einen LKW an einer roten Ampel vor, wenn man so vorfährt und vielleicht seinen Rock hebt, oder dieser bereits gehoben ist, weil er sich den Freuden ihres Schoßes bereits zuwendet...

In der kurzen Ungestörtheit eines Fahrstuhlritts kann das frivole Spiel dann weitergehen, sofern man nur zu zwei fährt. Dicht aneinandergedrängt in einem vollen Fahrstuhl, kann sie an ihm dann eine gewisse Reibungshitze erzeugen – denn es sind ja nur noch ein paar Schritte bis ins Hotelzimmer. Und auch, wenn das frivole Ausgehen mit Betreten des Zimmers per Definition eigentlich vorbei ist, kann es auf dem Balkon stimmungsvoll weitergehen, vielleicht mit Zuschauern der umliegenden Gebäude...

Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Keine? - Wenige! Ich finde es nämlich immer wichtig, dass man unbeteiligten Menschen die eigene sexuelle Offenheit nicht aufzwingt, und auch Familien, insbesondere Kinder dürfen nicht gestört werden. Davon abgesehen kann man sehr phantasievoll agieren. Knistert eure Vorstellung auch gerade ob der vielen Möglichkeiten..?

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