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  • Kurtisane de Sade

Sploshing oder das erotische Spiel mit Lebensmitteln

Bereits in meinen „unschuldigen“ Jahren waren mir Ideen, beim Sex Schlagsahne auf dem Körper zu verteilen und dann auch abzulecken, aus Zeitschriften oder vom Hörensagen durchaus nicht unbekannt. Hatte ich früher keinen Namen dafür, weiß ich heute, dass es als Sploshing (im Englischen auch als food sensation play) bezeichnet wird und dem Wet and Messy Fetish zugehörig ist.

Beim Sploshing zieht man sexuelle Stimulation daraus, sich oder den Partner mit Lebensmitteln unterschiedlichster Konsistenz, Farbe, Geruch oder auch Geschmack zu bekleckern und einzureiben. Meine eigene Erfahrung reicht dabei von Schoko-Sahne-Pudding über Wackelpudding bis zu rohen Eiern, Honig und Buttermilch, aber es gibt noch aberdutzende andere Lebensmittel, um dieses Spiel zu variieren. Manch einer gibt sich diesem Spiel komplett nackt hin, andere präferieren dabei weiße Kleidung zu tragen, die das Einsauen farblich mit-dokumentiert, bis man sich der Kleidung ganz entledigt. Für mich beginnt hier der erotischste Teil des Food Sensation Play. Als Berührungsfanatikerin gibt es für mich kaum etwas schöneres als mit einer Portion Honig eine Massage der Brüste und des Hinterns zu genießen.

Als Ort der Ausübung eignet sich erfahrungsgemäß am besten das Badezimmer. Ein gefliester Raum lässt sich viel leichter abspritzen als das Wohnzimmerlaminat. In Badewanne oder Dusche kann man ausgelassen nach Belieben rumsauen. Mit einem Lack- oder Latexlaken über der Matratze kann man aber natürlich auch im Schlafzimmer seiner Sauerei fröhnen. Wichtig finde ich dabei für eine angenehme Umgebungstemperatur zu sorgen, wenn man vorhat nackt mit Lebensmitteln frisch aus dem kalten Kühlschrank zu spielen. Da ich selbst dazu neige schnell zu frieren, habe ich gerne eine warme Raumtemperatur, um mich ganz auf die Sinneseindrücke der verschiedenen Nahrungsmittel zu konzentrieren. Durch den Einsatz warmer und eiskalter Lebensmittel kann man herrliche Heiß-/Kalt-Sessions inszenieren.

Ferner sollten gesundheitliche Aspekte beachtet werden. Frauen, die schnell zu Harnwegsinfekten oder Mykosen neigen, achten darauf, dass die Lebensmittel nicht als „Gleitmittelersatz“ fungieren. Das saure Milleu der Scheide reagiert auf Änderungen des pH-Wertes sehr sensibel, und eingeführter Zucker kann dafür sorgen, dass eine Pilzinfektion begünstigt wird.

Hat man sich die gewünschten Rahmenbedingungen geschaffen, steht einer sexuellen Essens-Schlacht nichts mehr im Wege!

Guten Appetit!

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